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Zwopr ist Team #Nachbarschaftschallenge

Das Coronavirus breitet sich weiter aus. Die gute Nachricht? Solidaritätsbekundungen bekommen im und außerhalb des Internets Aufwind: Unter anderem unter dem Hashtag #NachbarschaftsChallenge bieten Menschen anderen mit Vorerkrankungen oder die älter sind, ihre Hilfe an. Denn für diese Gruppen ist das Coronavirus besonders gefährlich.

Diese Aktionen erfüllen uns mit Stolz und spornen uns an, mit unserer Nachbarschaftshilfe-App zwopr weiterzumachen. Hilf auch Du Deinen Mitmenschen und melde Dich kostenlos an!

Denn dass wir einander helfen, sollte selbstverständlich sein. Als Menschen sind wir alle Teil von etwas, das größer ist als wir selbst: Einer Gemeinschaft. Unsere Gemeinschaft ist aber nur dann stark, wenn wir alle, die Teil von ihr sind, beschützen und uns umeinander kümmern. 

Gerade ältere und kranke Menschen sind Mitglieder unserer Gesellschaft, die wir schnell vergessen oder deren Positionen nicht immer vertreten werden. 

Was könnt Ihr jetzt konkret tun um zu helfen?

1. Anderen helfen

Egal, ob es die Lieblingsnachbarin eine Etage höher ist, Dein Onkel, der schlecht zu Fuß ist oder Deine beste Freundin, die Asthma hat: Sprich sie direkt an, ob sie Hilfe brauchen, ob Du für sie Einkäufe erledigen oder Telefonate mit ÄrztInnen übernehmen kannst. Mach ihnen klar, dass es für Dich nicht beschwerlich ist, sondern, dass Du ihnen gerne hilfst. Niemand soll denken, dass er oder sie für andere eine Last ist. Frag in Deinem privaten Umfeld, aber nutze ansonsten auch gerne Hashtags wie #NachbarschaftsChallenge, Apps wie Zwopr oder häng ganz oldschool im Hausflur einen Zettel mit Deiner Telefonnummer auf. 

Helfen ist einfach und wichtig – dabei ist aber auch immer wichtig: Gefährdet Euch nicht selbst, damit helft Ihr weder anderen noch Euch selbst! 

2. Solidarisch bleiben

Solidarität hat ganz viele Gesichter: Neben Helfen sollte es auch selbstverständlich sein, dass wir das Corona-Virus ernst nehmen. Wer nicht zu einer der Risikogruppen gehört, ist a) nicht automatisch „sicher” und b) – selbst wenn? Was sagt es über uns als Gesellschaft aus, wenn wir eine Gefahr, die eine große Gruppe, aber nicht einen selbst betrifft, abtut? Und einfach so weitermacht als sei nichts? Das wäre ein Armutszeugnis für uns alle.

Um sicherzugehen, dass wir die Risikogruppen keinen zusätzlichen Gefahren aussetzen, ist es wichtig, dass wir, wenn wir krank sind, zuhause bleiben. Uns regelmäßig die Hände waschen. In die Armbeuge husten. Taschentücher sofort entwenden. Aufhören, uns darüber zu beschweren, dass Veranstaltungen verschoben werden. Es ist wichtig, dass wir unseren Teil dazu beitragen, die Infektionskurve so flach wie möglich zu halten. Nur so können wir sichergehen, dass unser Gesundheitssystem nicht überfordert wird. Denn eins ist sicher: Weitere Menschen werden erkranken. Bundeskanzlerin Merkel sprach von 60 bis 70 % der Bevölkerung – über welchen Zeitraum das geschieht, hängt von vielen Faktoren ab: Unter anderem auch davon, wie ernst wir die Lage nehmen. 

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3. Keine Panik machen!

Auch wenn die Lage ernst ist – sich selbst oder andere in Panik zu versetzen, ist alles, aber nicht hilfreich. Verbreite keine Gerüchte oder unbestätigte Informationen. Und: Es ist vollkommen in Ordnung, Pause zu machen von der Nachrichtenflut. Du musst nicht die ganze Zeit Pressekonferenzen oder Liveticker verfolgen. Mach Dich nicht verrückt.

4. Informiert Euch!

Informationen sind mächtig – und können dabei helfen, Panik und Missverständnisse zu verhindern. Schaut regelmäßig (aber nicht zwanghaft) Nachrichten, verfolgt das Tagesgeschehen und bleibt in Kontakt mit Eurer Umgebung. Informiert Euch darüber, was Ihr konkret tun könnt oder welche Ansagen es gibt. Und: Helft, verifizierte und wichtige Informationen weiterzugeben. Zum Beispiel …

5. Hände waschen

Ein Punkt, den die meisten von uns vermutlich schon längst verinnerlicht haben; aber man kann es nicht oft genug sagen: Wascht Eure Hände! 

  • Mit Wasser und Seife
  • Für mindestens 20 bis 30 Sekunden
  • Handrücken, Handgelenke und Fingerspitzen nicht vergessen
  • Vermeidet es, Euch mit Händen ins Gesicht, an den Mund, die Augen oder die Nase zu fassen 
  • Wascht Euch regelmäßig über den Tag verteilt Eure Hände

6. Zuhause bleiben

Ihr seid leicht angeschlagen? Habt ein leichtes Kratzen im Hals? Bleibt zuhause! Auch wenn es mit der größten Wahrscheinlichkeit „nur” ein grippaler Infekt ist, solltet Ihr jetzt im Bett bleiben. Das sollte eigentlich sowieso immer gelten, denn wer krank ist, steckt auch schnell die Kolleginnen und Kollegen an. Ganz besonders jetzt sollte man sich lieber in Ruhe zu Hause auskurieren. Denn so können sich Ärztinnen und Ärzte verstärkt um die akut Kranken und solche, die am Coronavirus erkrankt sind, kümmern. 

Deswegen gilt auch: Wer krank ist, sollte nicht einfach beim Arzt aufschlagen, sondern vorher anrufen. Sich in ein Wartezimmer voller kranker Menschen zu setzen, ist nie eine gute Idee. Und: Mittlerweile kann man sich auch per Telefon für bis zu sieben Tage vom Hausarzt krankschreiben lassen. Eine Erkältung hat man in der Zeit in der Regel wieder auskuriert. 

7. Deinen Freunden helfen, ihre Kinder zu betreuen

Viele Kitas und Schulen sind bereits geschlossen und einige werden noch schließen – für berufstätige Eltern ein richtiges Problem! Denn in vielen Berufen geht es nicht so einfach, von zuhause aus zu arbeiten; besonders natürlich auch Pflege- und medizinisches Personal ist vor Ort gefragt, aber auch Supermarktmitarbeiter oder Busfahrer. Wenn Du die Möglichkeit und Zeit hast: Greif Deinen Freunden oder Nachbarn bei der Kinderbetreuung unter die Arme. Ganz besonders wichtig ist das, weil sonst auch viele Großeltern aushelfen – und Virologen empfehlen, genau darauf für eine Weile zu verzichten. 

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8. Spenden!

Es gibt Menschen, die sind mehr auf Hilfe angewiesen als andere – und sie bekommen das jetzt leider härter zu spüren als sonst. Viele Tafeln und Obdachlosenhilfen melden einen starken Rückgang der Lebensmittelspenden. Auch hier könnt Ihr helfen: Spendet Lebensmittel. Jeder von uns hat wahrscheinlich etwas zuhause, das er oder sie abgeben kann. 

9. Nicht Hamstern

Der Grund, warum viele Tafeln weniger Spenden erhalten haben? Sogenannte Panik- und Hamsterkäufe. Denn in vielen Supermärkten sind besonders haltbare Lebensmittel, wie Nudeln, Reis und Mehl, knapp, in manchen Filialen sogar kurzzeitig ausverkauft. Auch wenn es sinnvoll ist, einen Grundvorrat an haltbaren Lebensmitteln anzulegen, ist es weder sinnvoll noch solidarisch, zu hamstern. Denn wer sich jetzt mit einer Palette Bockwürstchen eindeckt, wird einen Großteil davon wahrscheinlich nicht essen, sondern wegwerfen. 

10. Helfen

Ja, der Punkt ist doppelt – aber doppelt hält besser, finden wir. 

Passt auf Euch und auf Menschen in Eurer Umgebung auf. Verhaltet Euch so, wie Ihr euch wünschen würdet, dass sich andere verhalten. Wir können nicht darauf warten, dass andere den ersten Schritt machen – wir machen ihn selbst!

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