Aktuelle Studien aus dem HR-Bereich

Zwopr, die Corporate Culture Impact App, hat sich darauf spezialisiert die Verbundenheit von Mitarbeiter:innen zu erhöhen. Folgende Studien offenbaren, wie gesellschaftlich aktuell die Notwendigkeit dazu ist.

Übersicht der Studien

1. XING Wechsel­bereitschafts­studie 2022: Viele Menschen kündigen ihren Job ohne neue Stelle in Aussicht zu haben

  • “Wechselbereitschaft der Deutschen steigt im Laufe der Pandemie: 37 Prozent der Erwerbstätigen sind offen für Stellenwechsel (2021: 33 %) “
  • “Unternehmenskultur wird für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer immer wichtiger”
Xing Wechsel­bereitschafts­studie -Zwopr
  • “37 Prozent sind 2022 offen für einen neuen Job oder haben sogar bereits konkrete Schritte in die Wege geleitet – das sind vier Prozentpunkte mehr als im Vorjahr.”
  • “Unter den 30- bis 39-Jährigen ist sogar fast jeder Zweite (48 Prozent) bereit, zu einem neuen Arbeitgeber abzuwandern.”
  • “Bemerkenswert ist, dass jeder vierte Stellenwechsler gekündigt hat, ohne eine neue Position in Aussicht zu haben.
  • “‘Der Arbeitsmarkt wandelt sich vom Anbieter- zum Nachfragemarkt. Daher ist es trotz Corona in vielen Branchen so einfach wie noch nie, einen neuen Job zu finden. Immer mehr Beschäftigte hinterfragen während der Pandemie ihre Arbeitssituation und prüfen sehr genau, ob ihr Arbeitgeber kulturell noch zu ihnen passt”, sagt Xenia Meuser, Senior Vice President Attract & Retain, Brand & Marketing bei der NEW WORK SE.
  • “Jeder Vierte (26 Prozent) vermisst Sinnhaftigkeit im Job.”
 New Work SE (18.01.2022), Xing Wechselbereitschaftsstudie 2022. https://www.new-work.se/de/newsroom/pressemitteilungen/2022-xing-studie-jeder-vierte-kuendigt-job-ohne-neue-stelle-in-aussicht%20zu%20haben [abgerufen am 06.04.2022].

2. Kündigungswelle: Wechselwille in Deutschland erstmals höher als in den USA

  • “The Great Resignation: Das ist die Bezeichnung, die sich seit Corona hinter der hohen Wechselbereitschaft unter Arbeitnehmenden verfestigt hat. Gemeint ist, dass immer mehr Menschen ihren Job sowie ihr Verhältnis zum Arbeitgebenden infrage stellen und resigniert über eine Kündigung nachdenken.”
  • “Der Gallup Engagement Index schlägt jetzt jedoch Alarm. Erstmals in der jährlich stattfindenden Erhebung ist die Wechselbereitschaft in Deutschland sogar höher als in den USA. Arbeitgebende müssten mit einer Kündigungswelle rechnen.”

“Satte 23 Prozent der Deutschen möchten binnen eines Jahres nicht mehr bei ihrem derzeitigen Arbeitgeber tätig sein, 42 Prozent wollen den Absprung innerhalb der nächsten drei Jahren wagen.”

  • “Pa Sinyan, Managing Partner von Gallup in Europa, dem Nahen Osten und Afrika: ‘Unternehmen müssen sich mehr denn je darum bemühen, ein attraktives Arbeitsumfeld zu schaffen, das Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Bleiben bewegt und qualifizierte Jobsuchende dazu motiviert, sich für sie zu entscheiden.’ Mit einer hohen emotionalen Bindung sinke die Wechselbereitschaft. Sie wirke wie ‘ein Booster für den aktuellen Arbeitgeber.’”
  • “Laut den Expertinnen und Experten seien aktuell nur 17 Prozent der Beschäftigten laut dem Gallup Engagement Index überhaupt emotional am Arbeitgebenden gebunden.”
  • “Die durch innere Kündigung bedingten volkswirtschaftlichen Kosten aufgrund derartiger Produktivitätseinbußen belaufen sich jährlich auf 92,9 bis 115,1 Milliarden Euro, ermittelt 2021 das Statistische Bundesamt.“

t3n: Weck, A., Gallup Engagement Index 2021, Kündigungswelle: Wechselwille in Deutschland erstmals höher als in den USA. https://t3n.de/news/kuendigungswelle-great-resignation-deutschland-usa-1464137/ [abgerufen am 06.04.2022].

3. Gallup-Studie 2021: Headhunter auf der Pirsch

  • “Die Bereitschaft zum Jobwechsel war unter den deutschen Beschäftigten noch nie so hoch wie jetzt, analysiert das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gallup. Jeder vierte Beschäftigte ist auf dem Absprung und will in einem Jahr nicht mehr bei seinem derzeitigen Arbeitgeber sein (…).”
  • “Ausgelöst ist die derzeitige Situation durch die Coronazeit, in der sich etliche Mitarbeiter von ihren Unternehmen nicht gut behandelt und im Stich gelassen fühlten. Anderen fiel wiederum durch den Abstand zum Büro und den Alltag mit den Kollegen auf, dass ihre Lebensziele doch andere seien als ihre derzeitige Situation.”
  • “Je stärker Mitarbeiter emotional an ihre Arbeitgeber gebunden sind, umso weniger empfänglich sind sie für Abwerbeangebote. Umgekehrt gilt für abwerbende Unternehmen: Bei der Konkurrenz Mitarbeiter wegzufischen funktioniert gut, wenn diese sich zu ihrer Firma kaum gefühlsmäßig zugehörig fühlen.”
  • “Gallup hat in USA herausgefunden, dass es 20 bis 30 Prozent Gehaltserhöhung bedarf, um einen emotional gebundenen Mitarbeiter abzuwerben – und so gut wie gar nichts, um einen Mitarbeiter ohne emotionale Bindung für einen neuen Arbeitgeber zu begeistern.”

Witschaftswoche: Tödtmann, C, Gallup-Studie 2021, Headhunter auf der Pirsch. https://blog.wiwo.de/management/2022/04/06/gallup-studie-2021-headhunter-auf-der-pirsch/ [abgerufen am 06.04.2022].

4. Kündigungswelle trifft Produktivitäts-Flaute: Die Folgen der Pandemie für Unternehmen

  • “34% der HR-Entscheider:innen geben an, dass Mitarbeiterbindung für sie in den nächsten 12 Monaten die höchste Priorität hat.”
  • “Priorität haben für Unternehmen künftig das Halten von Mitarbeitenden (34 %) (…).”

Personio, Kündigungswelle trifft Produktivitäts-Flaute: Die Folgen der Pandemie für Unternehmen https://www.personio.de/hr-wissen/downloads/hr-studie-2021/ [abgerufen am 06.04.2022].

5. Fluktuationsrate berechnen

  • Tritt ein Leistungsträger aus dem Unternehmen aus, verursacht dies Kosten von ungefähr 120 Prozent seines Jahresgehalts.
  • “30 % entfallen auf die Minderleistung des alten Mitarbeiters während und nach der Entscheidung für den Austritt”
  • “30 % Anwerbungskosten”
  • “10 % Auswahl- und Einstellungskosten”
  • “50 % Einarbeitungskosten im ersten Jahr”
  • “2 % Administrationskosten”

Personio, Fluktuationsrate berechnen, https://www.personio.de/hr-lexikon/fluktuationsrate-berechnen/ [abgerufen am 06.04.2022].

Aktuelle Studien zu den Themen aus dem HR-Bereich

Zwopr, die Corporate Culture Impact App, hat sich darauf spezialisiert die Verbundenheit von Mitarbeiter:innen zu erhöhen. Folgende Studien offenbaren, wie gesellschaftlich aktuell die Notwendigkeit dazu ist.

Übersicht der Studien

1. XING Wechsel­bereitschafts­studie 2022: Viele Menschen kündigen ihren Job ohne neue Stelle in Aussicht zu haben

  • “Wechselbereitschaft der Deutschen steigt im Laufe der Pandemie: 37 Prozent der Erwerbstätigen sind offen für Stellenwechsel (2021: 33 %) “
  • “Unternehmenskultur wird für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer immer wichtiger”
Xing Wechsel­bereitschafts­studie -Zwopr
  • “37 Prozent sind 2022 offen für einen neuen Job oder haben sogar bereits konkrete Schritte in die Wege geleitet – das sind vier Prozentpunkte mehr als im Vorjahr.”
  • “Unter den 30- bis 39-Jährigen ist sogar fast jeder Zweite (48 Prozent) bereit, zu einem neuen Arbeitgeber abzuwandern.”
  • “Bemerkenswert ist, dass jeder vierte Stellenwechsler gekündigt hat, ohne eine neue Position in Aussicht zu haben.
  • “‘Der Arbeitsmarkt wandelt sich vom Anbieter- zum Nachfragemarkt. Daher ist es trotz Corona in vielen Branchen so einfach wie noch nie, einen neuen Job zu finden. Immer mehr Beschäftigte hinterfragen während der Pandemie ihre Arbeitssituation und prüfen sehr genau, ob ihr Arbeitgeber kulturell noch zu ihnen passt”, sagt Xenia Meuser, Senior Vice President Attract & Retain, Brand & Marketing bei der NEW WORK SE.
  • “Jeder Vierte (26 Prozent) vermisst Sinnhaftigkeit im Job.”
 New Work SE (18.01.2022), Xing Wechselbereitschaftsstudie 2022. https://www.new-work.se/de/newsroom/pressemitteilungen/2022-xing-studie-jeder-vierte-kuendigt-job-ohne-neue-stelle-in-aussicht%20zu%20haben [abgerufen am 06.04.2022].

2. Kündigungswelle: Wechselwille in Deutschland erstmals höher als in den USA

  • “The Great Resignation: Das ist die Bezeichnung, die sich seit Corona hinter der hohen Wechselbereitschaft unter Arbeitnehmenden verfestigt hat. Gemeint ist, dass immer mehr Menschen ihren Job sowie ihr Verhältnis zum Arbeitgebenden infrage stellen und resigniert über eine Kündigung nachdenken.”
  • “Der Gallup Engagement Index schlägt jetzt jedoch Alarm. Erstmals in der jährlich stattfindenden Erhebung ist die Wechselbereitschaft in Deutschland sogar höher als in den USA. Arbeitgebende müssten mit einer Kündigungswelle rechnen.”

“Satte 23 Prozent der Deutschen möchten binnen eines Jahres nicht mehr bei ihrem derzeitigen Arbeitgeber tätig sein, 42 Prozent wollen den Absprung innerhalb der nächsten drei Jahren wagen.”

  • “Pa Sinyan, Managing Partner von Gallup in Europa, dem Nahen Osten und Afrika: ‘Unternehmen müssen sich mehr denn je darum bemühen, ein attraktives Arbeitsumfeld zu schaffen, das Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Bleiben bewegt und qualifizierte Jobsuchende dazu motiviert, sich für sie zu entscheiden.’ Mit einer hohen emotionalen Bindung sinke die Wechselbereitschaft. Sie wirke wie ‘ein Booster für den aktuellen Arbeitgeber.’”
  • “Laut den Expertinnen und Experten seien aktuell nur 17 Prozent der Beschäftigten laut dem Gallup Engagement Index überhaupt emotional am Arbeitgebenden gebunden.”
  • “Die durch innere Kündigung bedingten volkswirtschaftlichen Kosten aufgrund derartiger Produktivitätseinbußen belaufen sich jährlich auf 92,9 bis 115,1 Milliarden Euro, ermittelt 2021 das Statistische Bundesamt.“

t3n: Weck, A., Gallup Engagement Index 2021, Kündigungswelle: Wechselwille in Deutschland erstmals höher als in den USA. https://t3n.de/news/kuendigungswelle-great-resignation-deutschland-usa-1464137/ [abgerufen am 06.04.2022].

3. Gallup-Studie 2021: Headhunter auf der Pirsch

  • “Die Bereitschaft zum Jobwechsel war unter den deutschen Beschäftigten noch nie so hoch wie jetzt, analysiert das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gallup. Jeder vierte Beschäftigte ist auf dem Absprung und will in einem Jahr nicht mehr bei seinem derzeitigen Arbeitgeber sein (…).”
  • “Ausgelöst ist die derzeitige Situation durch die Coronazeit, in der sich etliche Mitarbeiter von ihren Unternehmen nicht gut behandelt und im Stich gelassen fühlten. Anderen fiel wiederum durch den Abstand zum Büro und den Alltag mit den Kollegen auf, dass ihre Lebensziele doch andere seien als ihre derzeitige Situation.”
  • “Je stärker Mitarbeiter emotional an ihre Arbeitgeber gebunden sind, umso weniger empfänglich sind sie für Abwerbeangebote. Umgekehrt gilt für abwerbende Unternehmen: Bei der Konkurrenz Mitarbeiter wegzufischen funktioniert gut, wenn diese sich zu ihrer Firma kaum gefühlsmäßig zugehörig fühlen.”
  • “Gallup hat in USA herausgefunden, dass es 20 bis 30 Prozent Gehaltserhöhung bedarf, um einen emotional gebundenen Mitarbeiter abzuwerben – und so gut wie gar nichts, um einen Mitarbeiter ohne emotionale Bindung für einen neuen Arbeitgeber zu begeistern.”

Witschaftswoche: Tödtmann, C, Gallup-Studie 2021, Headhunter auf der Pirsch. https://blog.wiwo.de/management/2022/04/06/gallup-studie-2021-headhunter-auf-der-pirsch/ [abgerufen am 06.04.2022].

4. Kündigungswelle trifft Produktivitäts-Flaute: Die Folgen der Pandemie für Unternehmen

  • “34% der HR-Entscheider:innen geben an, dass Mitarbeiterbindung für sie in den nächsten 12 Monaten die höchste Priorität hat.”
  • “Priorität haben für Unternehmen künftig das Halten von Mitarbeitenden (34 %) (…).”

Personio, Kündigungswelle trifft Produktivitäts-Flaute: Die Folgen der Pandemie für Unternehmen https://www.personio.de/hr-wissen/downloads/hr-studie-2021/ [abgerufen am 06.04.2022].

5. Fluktuationsrate berechnen

  • Tritt ein Leistungsträger aus dem Unternehmen aus, verursacht dies Kosten von ungefähr 120 Prozent seines Jahresgehalts.
  • “30 % entfallen auf die Minderleistung des alten Mitarbeiters während und nach der Entscheidung für den Austritt”
  • “30 % Anwerbungskosten”
  • “10 % Auswahl- und Einstellungskosten”
  • “50 % Einarbeitungskosten im ersten Jahr”
  • “2 % Administrationskosten”

Personio, Fluktuationsrate berechnen, https://www.personio.de/hr-lexikon/fluktuationsrate-berechnen/ [abgerufen am 06.04.2022].