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Nachbarschaftshilfe war nie wichtiger als jetzt! 

Nachbarschaftshilfe in Zeiten von Corona

Die lieben Nachbarn … wir haben ein ambivalentes Verhältnis zu denen, mit denen wir oft auf engem Raum leben. Denn wer eine Wand, einen Hauseingang oder einen Garten teilt, bei dem kommt es natürlich auch mal zu Konflikten. Aber gleichzeitig sind Nachbarn auch wichtige soziale Kontakte. Jetzt, in der Corona-Krise zeigen wir uns von einer Seite, die in vielen Hoffnung weckt: Nachbarn helfen einander. Das Phänomen Nachbarschaftshilfe ist nicht neu, aber erlebt gerade ein großes digitales Comeback. Was genau hat es damit auf sich? Was ist zu beachten? Wie kann man am besten helfen? Und wie schützen wir nicht nur uns, sondern auch besonders Risikogruppen vor diesem Virus? 

Fragen und Tipps findet ihr in diesem Artikel. Ihr habt Fragen oder Ergänzungen? Schickt uns gerne eine Nachricht an info@zwopr.com unter dem Betreff „Corona Nachbarschaftshilfe”! 

Was ist Einkaufshilfe?

Wegen Corona gibt es viele Menschen, die möglichst wenig rausgehen sollten – sogenannte Risikogruppen. Das sind zum Beispiel ältere Menschen oder Menschen mit Vorerkrankungen. Jeder Gang nach draußen ist für diese Gruppe ein Risiko, an Corona zu erkranken. Deswegen gibt es viele gesunde Menschen, die den Einkauf für die, die zu einer Risikogruppe gehören, übernehmen: #Einkaufshilfe.

Wie werde ich Einkaufshilfe?

Internet sei Dank, ist das sehr einfach: So kann man sich kostenlos bei Zwopr registrieren. Das 2019 gegründete Unternehmen ist die digitale Nachbarschaftshilfe und vernetzt Menschen in ganz Deutschland miteinander. 

Man meldet sich kostenlos auf der Plattform an und kann ein Hilfsangebot anlegen – aber natürlich auch, wenn man selbst Einkaufshilfe braucht, ein Hilfegesuch posten. 

Deine Angaben werden gefiltert und Du wirst schnell mit jemandem zusammengebracht, der oder die zu Deinem Hilfsangebot passt. Die Aktion ist natürlich freiwillig und niemand ist verpflichtet – Du kannst natürlich auch ein Hilfsangebot ablehnen. 

Wie funktioniert Einkaufshilfe?

Nachdem Du mit jemandem auf Zwopr zusammengeführt wurdest, der Deine Hilfe braucht, könnt Ihr Details besprechen. Stimmt Euch ab, wann Du einkaufen gehen sollst, was genau gebraucht wird und wie ihr die Lebensmittel und das Geld übergebt. 

Was muss ich bei der Einkaufshilfe beachten?

Nachbarschaftshilfe mit Abstand im Supermarkt
Nachbarschaftshilfe mit Abstand im Supermarkt

Das Wichtigste? Dass Du Dich nicht selbst gefährdet. Bitte werde nur zum Helfer, wenn Du körperlich gesund bist und nicht zu einer Risikogruppe gehörst. Und: Da Du wahrscheinlich jemandem hilfst, der oder die selbst einer Risikogruppe angehört, vermeide bitte direkten Kontakt. Das ist ungewohnt, aber jetzt gerade die Art und Weise, wie wir einander helfen. Macht zum Beispiel aus, dass du die Einkäufe vor der Haus- oder Wohnungstür ablegst und das Geld Dir entweder überwiesen wird oder zum Beispiel unter der Fußmatte liegt. 

Wie das genau funktionieren kann? Bei Sat1-Bayern begleitete ein Kamera-Team eine Zwopr-Nutzerin, die einer älteren Dame mit Einkaufshilfe unter die Arme greift.

Bei Zwopr anmelden

Wo bekomme ich einen Mundschutz her?

Mit einem Mundschutz andere schützen.

Corona-Viren werden hauptsächlich durch eine Tröpfcheninfektion übertragen. Hustet oder niest ein infizierter Mensch und atmet ein gesunder diese Erreger ein, kann man so krank werden. Das Problem ist, dass viele Infizierte keine Symptome zeigen – und deswegen nicht wissen, dass sie andere anstecken können. 

Und genau hier kommt der Mundschutz ins Spiel: Wenn man draußen unterwegs ist, sollte man sich so verhalten, dass man andere nicht gefährdet – und einen Mundschutz beim Einkaufen oder in den öffentlichen Verkehrsmitteln trägt. 

Da Schutzmasken dringend für medizinisches Personal benötigt sind, damit die Helfenden sich vor Infektionen schützen können, sollten wir anderen uns selbst behelfen – und einen Mund-Nasen-Schutz nähen. Dazu gibt es viele verschiedene Anleitungen im Internet. 

Die YouTuberin MoinYamina zeigt, wie Ihr einfach eine DIY-Schutzmaske selbst nähen könnt!

Du kannst nicht nähen? Macht nichts! Registriere Dich bei Zwopr und schau, ob vielleicht jemand in Deiner Nachbarschaft Mundschutze genäht hat und Dir einen abgibt!

Wieso sollte ich eine Maske tragen?

Das Wichtigste zuerst: Sie schützen nicht den Träger selbst – sondern die anderen. Das, was vor einer möglichen Ansteckung schützen könnte, sind medizinische Masken – aber die sollten medizinischem Personal vorbehalten bleiben. Denn sie kommen jeden Tag in Kontakt mit Corona-Patienten und müssen natürlich vor einer Infektion besonders geschützt werden. 

Aber: Eine Maske kann dazu beitragen, andere zu schützen. Durch eine solche textile Barriere werden Tröpfchen, die durch Husten, Niesen oder Sprechen ausgestoßen werden, abgefangen. Und genau diese Tröpfchen können zu einer Corona-Infektion führen. Denn das Perfide an Corona ist – man kann andere anstecken, auch wenn man selbst keine Symptome hat. 

Ganz wichtig auch: Selbst wenn Du eine Maske trägst, halte bitte trotzdem immer mindestens 1,5 bis 2 Meter Abstand zu anderen und wasch Dir regelmäßig die Hände!

Du willst helfen? Dann näh eine DIY-Maske – und hilf Deinen Nachbarn aus! Fehlen Dir bestimmte Materialien, kannst Du bei Zwopr nachfragen – registriere Dich jetzt!

Diese Münchner Zwopr-Nutzerin nähte für öffentliche Einrichtungen Masken und war auf der Suche nach Gummibändern und Stoff: Beides fand sie durch Zwopr. Danke an die tolle Community!

Aus welchen Materialien sich Mundschutz-Masken herstellen lassen, zeigt diese Infografik!

Quelle: Infografik von Welt.de

Wie organisiere ich mich im Home Office?

Was Ihr im Home Office braucht und wie Ihr Euch am besten organisiert? Antworten gibt’s hier!

Niemand weiß, wie lange wir noch von Zuhause aus arbeiten, aber: Lasst uns das Beste daraus machen! Denn wir, die aus unseren eigenen vier Wänden arbeiten können, sind privilegiert: Wir müssen uns nicht jeden Tag dem Risiko einer Infektion aussetzen. Natürlich ist es für viele von uns ungewohnt, das Haus nicht zu verlassen und dass sich Arbeit und Privatleben so stark mischen. 

Hier kommen ein paar besten Tipps, rund ums Home Office: 

1. Klare Arbeitszeiten

Dadurch, dass wir keinen Anfahrtsweg mehr ins Büro haben, sparen wir jede Menge Zeit: Da unsere Arbeit aber jetzt auch in unserem privaten Bereich stattfindet, ist es wichtig, Freizeit und Job klar voneinander abgrenzt. Wer schon um sieben Uhr morgens merkt, dass er oder sie bereit zum Arbeiten ist, sollte das mit seinen Vorgesetzten abklären – und entsprechend früher Feierabend machen und etwas anderes machen. Und: Nur weil es theoretisch geht, solltest Du nicht den ganzen Tag durcharbeiten!

2. Pause machen

Genauso wichtig wie die klare Trennung von Home Office und Privatleben sind auch Zeiten für Pausen – Du bist nur dann produktiv, wenn Du das Home Office für eine kleine Siesta schließt.  Mach eine Mittagspause, in der Du gemeinsam mit Deinem Partner / Deiner Partnerin oder Deinen Mitbewohnern etwas isst. Oder Du rufst Freunde an, gehst eine Runde um den Block oder machst ein kurzes Nickerchen. Was auch immer Dir dabei hilft, Deine Batterien wieder aufzuladen, ist gut.

Du machst kurz ein paar Besorgungen? Nutze den Gang zum Supermarkt – und werde zum Einkaufshelfer! Registriere Dich kostenlos bei Zwopr und hilf mit!

3. Richte Dir ein Büro ein

Nicht jeder von uns hat ein eigenes Arbeitszimmer – das ist quasi Home Office Deluxe. Versuch Dir, eine kleine Ecke einzurichten, in der Du nur arbeitest und keine privaten Dinge erledigst. Auch wenn es verlockend ist, solltest Du nicht aus dem Bett heraus arbeiten – das ist Dein privater Bereich, in dem Arbeit nichts zu suchen hat. 

Das Wichtigste für ein Home Office sind 

  • eine stabile Internetverbindung
  • ein Tisch 
  • ein Stuhl

Achte darauf, dass Du regelmäßig Bildschirmpausen machst und daran denkst, gerade zu sitzen. Besonders, wenn man auf einem Küchen- statt einem richtigen Bürostuhl sitzt, leidet die Haltung – und dann schnell der Rücken – darunter. 

Mehr Tipps, wie Du Dich im Home Office organisierst, findest Du hier!

Wie mache ich einen Videoanruf? 

Soziale Kontakte sind wichtig – so pflegst Du sie trotz Corona!
Soziale Kontakte sind wichtig – so pflegst Du sie trotz Corona!

Dein Sozialleben muss nicht brach liegen – es findet jetzt eben anders statt! Gott sei Dank für das Internet, oder? Denn es gibt viele kostenlose Möglichkeiten, mit den Liebsten in Kontakt zu bleiben und Deinen Mitmenschen zu helfen. 

Um Hilfe zu bitten ist nicht immer leicht – es war aber jetzt noch nie leichter! Registriere Dich einfach kostenlos bei Zwopr und suche nach Hilfe – oder biete selbst welche an!

Hier haben wir 6 kostenlose Tools zusammengestellt, mit denen Du ganz einfach Videoanrufe machen kannst.

Und denk auch dran: Gerade ältere Menschen, die nicht so fit im Umgang mit Social Media und dem Internet sind, sollten wir nicht vergessen. 

Ruf doch bei Deinen älteren Verwandten an oder schreib eine nette Postkarte! Es gibt auch viele Initiativen, auf denen man eine „Telefonfreundschaft” schließen kann – so lernt man neue Menschen kennen, mit denen man sonst gar nicht in Kontakt gekommen wäre und bleibt im Austausch. 

Wir von Zwopr kooperieren mit dem DRK Müggelspree – und erreichen so mittlerweile 2 Millionen Berliner!

Was kann man Zuhause gegen Langeweile machen?

Langweile? Muss nicht sein!
Langweile? Muss nicht sein!

#wirbleibenzuhause – und Du auch!

Von Bundesland zu Bundesland gelten andere Regeln, aber egal, wo wir wohnen: Wir alle sollten versuchen, Kontakte so weit wie möglich einzuschränken. Social Distancing nennt man das – und das heißt eben, dass wir sehr viel mehr Zeit als sonst in den eigenen vier Wänden verbringen. Nicht immer leicht und gerade bei traumhaftem Frühlingswetter ziemlich uncool. Aber nur so können wir unseren Beitrag dazu leisten, das Gesundheitssystem nicht zu überfordern und die Kurve flach zu halten. Das schaffen wir gemeinsam!

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Was aber kann man aber tun, wenn Langeweile aufkommt? Netflix ist schon durchgesuchtet und Deine Wohnung ist sauber? 

Hier kommen ein paar Ideen, wie Du Dich ablenken kannst – und hier eine Liste mit Ideen, wie Du helfen kannst – ohne Deine Wohnung zu verlassen!

1. Melde Dich bei deinen Freunden

Jeder von uns hat sie – Freunde, bei denen wir uns viel zu selten melden. Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt! Klingel durch, schreib eine liebe Whatsapp – oder vielleicht sogar eine kleine Postkarte? 

2. Miste Deinen Kleiderschrank aus

Du hast bestimmt Kleidung, die Dir nicht mehr passt, nicht mehr gefällt oder ein Paar Jeans, das seine guten Tage schon längst hinter sich hat. Räum Deinen Kleiderschrank um, sortiere aus und räume alles wieder ordentlich ein. Und: Bitte entsorge ausgemistete Kleidung nicht einfach so aus – pack sie in eine Tüte und verstau sie für eine Weile im Keller – bis Du sie spenden oder auf dem Flohmarkt verkaufen kannst. 

3. Lies ein Buch!

Auf Deinem Nachttisch stapeln sich Bücher, die Du schon längst lesen wolltest, aber für die Du nie Zeit hattest? Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt! Mach Dir einen Kaffee, einen Tee, leg die Füße hoch und lies Dich in andere Länder, andere Zeiten oder andere Welten. Du lenkst Dich ab, lernst vielleicht etwas und hast auch eine kleine Pause vom ganzen Bildschirmgestarre. 

Sei ein Held – und engagiere Dich für andere! Bei Zwopr kannst Du Menschen in Deiner Umgebung helfen! Registriere Dich jetzt kostenlos!

4. Stell Deine Möbel um

Manchmal verstellt man einen Sessel – und plötzlich wirkt es wie ene komplett neue Wohnung. 

5. Organisier Dich!

Wir haben alle eine Kram-Schublade, die wir viel zu lange ignoriert haben, einen Schrank voller Zeug oder eine Abstellkammer, die Wohnungs-weit als Kammer des Schreckens bekannt ist. Jetzt hast Du eigentlich keine Ausrede mehr, trau Dich! Man findet nicht nur viele interessante Dinge, sondern fühlt sich danach auch viel besser. 

6. Steuererklärung und Co.

Leidiges Thema? Ja, aber super wichtig! Mach Deine Steuererklärung und bring generell Ordnung in Deine wichtigen Unterlagen. 

7. Probier neue Rezepte aus!

Du wolltest schon immer mal Gemüse-Fonds selbst machen? Oder hattest einfach nie Zeit für das aufwendige Curry-Rezept? Dann mal los! 

8. Nichts tun

Die meisten von uns leiden im Alltag unter Stress. Zu viel auf einmal. Und natürlich leben wir aktuell in stressigen Zeiten – wir sind mitten in einer Pandemie. Aber gerade jetzt, da wir all unsere Zeit zuhause verbringen, können und sollten wir uns ein paar Augenblicke gönnen, in denen wir nichts tun. Nicht produktiv sind. Keine Nachrichten lesen. Sondern das tun, was uns gut tut. Und wenn das nichts tun heißt? Noch besser!

Wie bin ich bei der Nachbarschaftshilfe versichert?

Damit Deine größte Sorge bleibt, dass der Himmel nicht wolkenlos blau ist, muss Dein Versicherungsschutz stimmen.

Auch wenn wir gerade in einer Ausnahmesituation leben – Schutz und Vorsicht ist trotzdem wichtig! Denn zur Nachbarschaftshilfe gehört es auch, dass Du auch Dich selbst Acht gibst und Dich schützt – nur dann kannst Du anderen auch helfen. 

Neben Sicherheitsaspekten wie, dass Du bei der Einkaufshilfe darauf achtest, Abstand zu halten und auch Dich selbst vor Ansteckung schützt, solltest Du auch das Thema Versicherungen auf dem Schirm haben. 

Wie Du bei der Nachbarschaftshilfe versicherst bist, welche Versicherungen Du brauchst und was in der Praxis gilt, haben wir hier für Dich zusammengefasst!

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