Nachhaltig im Alltag

Nachhaltig im Alltag: Tipps für einen umweltfreundlichen Lebensstil

Klimaziele definieren und die Wirtschaft klimafreundlich gestalten – das ist ganz klar die Aufgabe der Politik. Doch jeder von uns kann mit einem nachhaltigen Lebensstil zum Schutz unserer Umwelt beitragen. Wir haben dir nützliche Tipps zusammengefasst, damit du deinen Alltag nachhaltiger gestalten kannst. 

1. Entscheide dich für nachhaltige Anbieter

Einmal gewechselt und schon lebst du ein wenig nachhaltiger. Check‘ deine Verträge und entscheide dich ggf. für nachhaltigere Anbieter. Das betrifft z. B. deinen Stromanbieter, aber auch dein Bankkonto. Mittlerweile gibt es immer mehr Banken, die angelegtes Geld nicht in Rüstung oder Öl, sondern ausschließlich in nachhaltige Projekte (nachhaltig im sozialen und ökologischen Sinne) investieren. Zu diesen Banken zählen die GLS Bank, EthikBank, UmweltBank oder Tomorrow. 

Aber auch das Prinzip der Nachbarschaftshilfe wird nachhaltig: mit der Zwopr App bedanken sich Menschen mit Klimaschutz (z.B. Bäume pflanzen), wenn ihnen im Alltag geholfen wird. Dies ist eine weitere Art und Weise, um Nachhaltigkeit unkompliziert in unseren Alltag zu integrieren. 

2. Konsumiere weniger & greife zu nachhaltigen Alternativen

Bevor du shoppen gehst oder online bestellst, solltest du dir stets die Frage stellen, ob du dieses Produkt wirklich brauchst, ob du jenes auch gebraucht kaufen kannst oder ob es eine nachhaltigere Variante zu herkömmlichen Marken gibt.

Auf diese Weise kannst du dich nach und nach konditionieren dem allgegenwärtigen Konsumwahn zu widerstehen und bewusster zu leben.

Beispiele für nachhaltigere Alternativen:

  • Neu shoppen > Second Hand-Läden besuchen oder nach Gebrauchtwaren im Internet suchen
  • Einwegverpackungen kaufen > Tupperware und Mehrwegflaschen verwenden
  • Frischhaltefolie nutzen > Lebensmittel in Bienenwachstücher einschlagen
  • Einkaufstüten im Geschäft kaufen > Stofftaschen immer dabeihaben

3. Do it yourself

Wie wäre es denn mit selbstgemachten Alltagshelfern?  Unzählige Produkte, die wir kaufen, können durch einfache Hausmittel ersetzt werden. Außerdem ist das Anbauen von Lebensmitteln auf dem Balkon oder im Garten eine gute Idee, um nachhaltiger zu leben. 

  • Verwende Essig zum Entkalken
  • Benutze lose Heilerde als Reinigungsmaske oder als Schuppenshampoo
  • Pflanze Kräuter auf dem Balkon an
  • Stelle dein eigenes Waschmittel her

Außerdem kannst du alte Kleidung verwenden, um nützliche Dinge, wie eine Mund-Nasen-Bedeckung zu zaubern. Schaue dir hierzu unsere Anleitung für stylische Gesichtsmasken an

4. Achte auf die Inhaltsstoffe

Beim Einkaufen solltest du unteranderem auf folgende Inhaltsstoffe achten und wenn möglich auf diese verzichten:

  1. Tenside
  2. Polymere
  3. Parabene
  4. Palmöl

Diese Stoffe gelten als umweltschädlich, da sie entweder für die Abholzung des Regenwaldes verantwortlich sind oder auf Erdöl basieren.




5. Nutze Öffis und Sharing Angebote

Auch der Individualverkehr sorgt für massig CO2-Ausstoß. Um deinen Alltag nachhaltiger zu gestalten, kannst du statt mit dem Auto zur Arbeit mit dem Fahrrad fahren, zu Fuß gehen oder die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen.

Außerdem bieten sich an dieser Stelle Sharing Dienstleistungen an (Carsharing, Scooter oder Fahrräder). 

6. Erstelle Essenspläne und stelle deine Ernährung um

Nicht wegzudenken aus einem nachhaltigen Lebensstil: der bewusste Umgang mit Lebensmitteln. Mit einem wöchentlichen Essensplan vermeidest du das übermäßige Einkaufen und somit auch das sinnlose Entsorgen von Lebensmitteln. Solltest du doch mal zu viel eingekauft werden, dann friere es einfach ein und nutze es zu einem späteren Zeitpunkt.

 Wer dem Planeten etwas Gutes tun möchte, der kauft regional und saisonal ein. Denn Lebensmittel von der anderen Seite der Welt haben einen langen Transportweg hinter sich und tragen damit zu Emissionen durch Lufttransport bei. Außerdem unterstützt du die lokale Wirtschaft mit dem regionalen Einkaufen. 

 Auch ein reduzierter Konsum tierischer Produkte hilft dir deinen Carbon Footprint zu verringern.

7. Nachhaltig im Haushalt: Spare deinen Strom

Ein Dauerbrenner ist und bleibt der bewusste Umgang mit Strom. Lege dir Mehrfachstecker zu, um deine Geräte tatsächlich auszuschalten. Versuche clever zu waschen, d.h. warte bis du wirklich eine volle Ladung Wäsche zusammen hast, bevor du die Waschmaschine anschmeißt. Gleiches gilt für die Spülmaschine.

Fazit: Nachhaltigkeit im Alltag

Jeder von uns kann die Umwelt mit kleinen Umstellungen im Alltag schützen. Ob eine neue Bank, der Verzicht auf Frischhaltefolie oder eine Ernährungsumstellung – jede Bemühung hilft! 

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